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Aus Spaß an der Bewegung

Steigerung der Lebensqualität in Grünstadt

18. August 2017


18.08.2017, Grünstadt. Die Aktion alla hopp! biegt auf die Zielgerade ein. Von Mitte August bis Anfang September werden Schlag auf Schlag die letzten drei der insgesamt 19 alla hopp!-Anlagen eröffnet. Den Anfang machte am heutigen Freitag Grünstadt, wo das brachliegende Areal zwischen dem Bahnhof und dem Neubaugebiet in der Bitz in wenigen Monaten in eine grüne Spieloase der Bewegung und Begegnung umgewandelt worden ist.

„Mit der Eröffnung der alla hopp!-Anlage erreicht Grünstadt ein Ziel, das früher aus Kostengründen ins Reich der Fabeln verwiesen wurde: Die Aktivierung des Brachlandes entlang der Bahnlinie inmitten der Stadt“, so Bürgermeister Klaus Wagner. „Die Perspektiven für Grünstadt in Sachen Freizeitgestaltung, Fitness und Kommunikation und letztlich Lebensqualität erfahren eine wesentliche Steigerung. Der Bahnhof mit seinem Umfeld und das gerade entstehende Baugebiet ‚In der Bitz‘ werden durch die alla hopp!-Anlage enorm aufgewertet. Grünstadt dankt der Dietmar Hopp Stiftung für dieses überaus großzügige Engagement.“

Wie bei den anderen Eröffnungen auch wurde in Grünstadt die offizielle Inbetriebnahme der neuen Attraktion gebührend gefeiert. Moderator Felix Gaudo führte durch ein buntes Bühnenprogramm mit vielen Tanzauftritten und Showeinlagen, unter anderem zeigten die Trommelgruppe der Hans-Zulliger-Schule oder „Die singenden Alt-Handballer vom TV Asselheim“ ihr Repertoire. Um 15 Uhr stand der offizielle Teil mit Urkundenübergabe auf dem Plan.

Sandra Zettel, die als Projektleiterin der Dietmar Hopp Stiftung die Umsetzung der Aktion verantwortet, schildert noch einmal die Idee, die hinter alla hopp! steckt: „Wir wollten eine Möglichkeit schaffen, Menschen aller Generationen zusammenzubringen und sie zum Sport und gesellschaftlichem Miteinander animieren. Mit einer einzigen Aktion haben wir somit sämtliche Förderbereiche der Stiftung – Sport, Bildung, Medizin und Soziales – auf einmal abgedeckt.“

Ein weiteres besonderes Merkmal der Aktion alla hopp! ist es, dass die Bevölkerung aktiv in den Entstehungsprozess mit einbezogen worden ist. „In mehreren Beteiligungsprozessen hat das Planungsbüro des Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn die Wünsche der künftigen Nutzer eruiert und weitgehend umgesetzt.“ Und so ist eine Anlage ganz nach dem Geschmack der Grünstadter entstanden. Zu ihren Hauptattraktionen zählen die Rollsportanlage und der Boulderfelsen für Skater- und Kletterfreunde, die ausladende Spiel- und Kletterlandschaft aus Holz mit integrierter Rutsche sowie die Generationenschaukeln, der Balancierbalken und die aus Hölzern und Steinen bestehende Balancierstrecke, die beide Teile der langgestreckten Anlage miteinander verbindet. Kurz vor der Eröffnung erhielt die „Sitzarena“ als zentraler Treffpunkt ihren letzten Schliff.

„Die Lage des Grundstücks, mit dem sich Grünstadt bei der Dietmar Hopp Stiftung um eine alla hopp!-Anlage beworben hatte ist ideal: in Bahnhofs-, Innenstadt- und Wohngebietsnähe ist die Anlage für jedermann und an jedem Tag hervorragend erreichbar – und natürlich kostenfrei, so wie alle 19 alla hopp!-Anlagen“, fasst Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung, zusammen.

Verköstigung und „gelebte Inklusion“ durch den „Schlemmerhänger“


Für die Bewirtung der Besucher sorgte bei der Eröffnung neben dem nahegelegenen Bistro „Lebensreich“ der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg und den Ständen mehrerer Vereine auch der „Schlemmerhänger“. Durch diesen bunten, ebenfalls von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierten Imbisswagen schreibt der Verein „Lebenshilfe“ sein Motto „Gelebte Inklusion“ künftig noch größer: Es werden langfristig Arbeitsplätze für mindestens drei Mitarbeiter mit und zwei Mitarbeiter ohne Behinderung geschaffen. Der „Schlemmerhänger wird die Besucher der Grünstadter Anlage auch nach der Eröffnung verköstigen. „Die Rückmeldungen von den bereits eröffneten Anlagen aus der Region zeigen, dass die Besucherinnen und Besucher die gastronomischen Angebote sehr schätzen. Wir freuen uns, dass die Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg Sicherung und Ausbau integrativer Arbeitsplätze damit verbindet“, so Katrin Tönshoff.

19 alla hopp!-Anlagen

Die Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim, Ravenstein, Heidelberg und Speyer sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Die beiden ausstehenden in Meckesheim und Mörlenbach werden in den kommenden drei Wochen ihrer Bestimmung übergeben.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder

Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.


Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von rd. 45 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.


Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.


Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.


Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Ansprechpartner Pressearbeit    
Showmaker Entertainment
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Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

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