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Aus Spaß an der Bewegung

alla hopp! bringt jetzt auch in Speyer die Menschen zusammen

29. Juni 2017


30.06.2017, Speyer. Fast neun Monate sind seit der jüngsten Eröffnung einer alla hopp!-Anlage vergangen. In der Zwischenzeit wurde an den vier ausstehenden Standorten fleißig gewerkelt. In Speyer war es nun am Freitag soweit: Die 16. der insgesamt 19 Bewegungs- und Begegnungsstätten, die die Dietmar Hopp Stiftung im Gesamtvolumen von knapp 45 Millionen Euro der Metropolregion Rhein-Neckar spendet, wurde unter großem Besucherandrang feierlich der Domstadt übergeben.

Vor einem Monat noch konnten sich die künftigen Nutzer bei einer Baustellenbegehung ein Bild von dem 6.300 Quadratmeter großen Gelände in der Dr.-Eduard-Orth-Straße machen. Dabei lobte Grit Orwat vom verantwortlichen Planungsbüro Elke Ukas Landschaftsarchitekten die „zügige Projektumsetzung“ in der Domstadt. Jetzt können die Menschen in und um Speyer die alla hopp!-Anlage ganz offiziell in Beschlag nehmen und getreu dem Aktionsmotto „Bewegung reinbringen“. Die Umgebung des Areals passt sehr gut ins Zielgruppenprofil: In unmittelbarer Nähe befinden sich Sportanlagen, eine Schule sowie ein Seniorenstift. Die Anlage versteht sich somit als Bindeglied von urban bis naturnah gestalteter Freifläche.

„Speyer ist um eine Attraktion reicher geworden! Das verdanken wir der Dietmar Hopp Stiftung, die ihr großzügiges Füllhorn über die Metropolregion ausgeschüttet hat, um im wörtlichen Sinne für Bewegung zu sorgen. Wir freuen uns, dass viele Ideen und Wünsche der zukünftigen Nutzer umgesetzt werden konnten, allen voran die bundesweit attraktive Parkouranlage sowie die ‚Sprich-mich-an-Bank‘ zur persönlichen Begegnung“, so Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger in seiner Begrüßungsrede. Zuvor hatte ein von Felix Gaudo moderiertes buntes Bühnenprogramm mit Liedvorträgen und Tanzeinlagen die zahlreichen Besucher in Stimmung gebracht.

Graffiti- und Bewegungskunst auf Betonklötzen

Wie bei den Vorgänger-Anlagen zwischen Bürstadt im Norden, Ilbesheim (Westen), Rülzheim (Süden) und Ravenstein (Osten) wurden auch in Speyer die Wünsche aus der Bevölkerung in Beteiligungsprozessen erarbeitet und zum Großteil umgesetzt. Die Anhänger der Parkour-Szene konnten sich dabei besonders einbringen. „Hier ist eine der besten Anlagen deutschlandweit entstanden“, gibt Grit Orwat das Feedback der Parkour-Läufer weiter. Die jungen Männer und Frauen, die sich artistisch und ohne Hilfsmittel über Hindernisse hinwegbewegen, haben die Betonblöcke in einer eigenen Graffiti-Aktion bunt gestaltet. Die „Traceurs“, wie die Parkour-Läufer im Fachjargon genannt werden, durchschnitten nach dem offiziellen Teil symbolisch ein rotes Band und zeigten den staunenden Zuschauern ihre Bewegungskunst zwischen Beton und Stahl.

„Aber natürlich finden sich auch in Speyer die alla hopp!-typischen Elemente, wie Generationenkarussell, Trampoline, Mikadowald, Trailtreppe, Eingangsschirm und Spielpavillon“, so Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

Sandra Zettel, die als Projektleiterin die Gesamtaktion verantwortet, ergänzt: „In den knapp acht Monaten seit dem Spatenstich Anfang November ist hier eine schöne Begegnungsstätte für Jung und Alt entstanden. Genau das ist auch die Idee hinter der Aktion alla hopp!. Die Anlage soll ein Treffpunkt für Menschen aller Generationen sein, sie sollen gemeinsam Sport treiben, sich austauschen – einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen.“

„Die Speyerer Anlage verfügt über gleich zwei Alleinstellungsmerkmale“, erklärt Grit Orwat. Zum einen die `Sprich-mich-an-Bank´ im Eingangsbereich, die aus einem kleinen Tisch und zwei Sitzen besteht und den Nutzer dazu animieren soll, sich einen Gesprächspartner einzuladen. Zum anderen Richtung Norden ein zusätzlicher Zugang als Anbindung zum benachbarten Seniorenstift. „Diesen Bereich haben wir mit Fitnessgeräten für Senioren und Sitzgruppen zum Ausruhen ausgestattet sowie zusätzliche schattenspendende Bäume gepflanzt“, so Orwat.

Kinder halfen im Bau-Endspurt mit

Schon bei der Baubegehung Ende Mai war die Begeisterung über einige Elemente der Anlage deutlich spürbar. Das „Wasserspiel“ im Spielpavillon oder der Kletterhügel mit Schiffscontainer, der nah an dem im Kinderworkshop entwickelten Modell realisiert wurde, kamen sehr gut an. Mitte Juni hatten Kinder der Kindertagesstätten „Kunterbunt“ und „Abenteuerland“ tatkräftig im alla hopp!-Endspurt mitgeholfen. Da die Anlage in direkter Nachbarschaft zu beiden Einrichtungen liegt, haben die Kids das Baugeschehen hautnah mitverfolgt und mit mitgebrachten Schaufeln Sand im Kleinkinderspielbereich eingebracht und verteilt. Der Bewegungsparcours wird durch einfache Turnelemente für jedermann ergänzt, neben den verschiedenen Spielräumen ist zudem ein Naturerlebnisbereich zum Erforschen, aber auch für den Rückzug und die Naturbeobachtung entstanden.

„Von klein bis groß, von städtisch bis naturnah – die alla hopp!-Anlage bietet allen Menschen unterschiedliche, attraktive und neugierig machende Bewegungsräume“, so Grit Orwat. „Wir freuen uns sehr, dass Speyer nun einen neuen Freiraum für die vielfältigsten Begegnungen der Menschen im gemeinsamen Sport, Spiel, Treffen und zum Gesunderhalten bekommt.“

Als Dankeschön für das Geschenk an die Stadt nahm Katrin Tönshoff aus den Händen von Oberbürgermeister Eger ein Präsent entgegen. Während auf der Bühne weitere Tanzgruppen ihre Sporttauglichkeit unter Beweis stellten, testeten viele Besucher bereits die Geräte „ihrer“ neuen alla hopp!-Anlage.

19 alla hopp!-Anlagen

Die Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim, Ravenstein und Heidelberg sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Die drei ausstehenden in Grünstadt, Meckesheim und Mörlenbach werden im Herbst ihrer Bestimmung übergeben.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich
für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von rd. 45 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.


Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.


Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


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Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

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