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Aus Spaß an der Bewegung

19 Geschenke für die Metropolregion Rhein-Neckar - Aktion alla hopp! endet mit einer Feier in Bürstadt

23. September 2017


23.9.2017, Bürstadt. Vor zwei Wochen feierte Mörlenbach die Eröffnung seiner alla hopp!-Anlage. Es war die letzte von insgesamt 19 Anlagen, die in den vergangenen 28 Monaten in der Metropolregion Rhein-Neckar der Öffentlichkeit übergeben wurden. Am Samstag nun wurde die bislang größte Aktion der Dietmar Hopp Stiftung mit einer Feier in Bürstadt offiziell abgeschlossen. Etwas über vier Jahre nach der Bekanntgabe dieses von der Stiftung selbst initiierten und mit 45 Millionen Euro bezuschussten Projekts zogen alle Beteiligten ein positives Fazit.

Am 13. Juni 2013 hatte die Dietmar Hopp Stiftung im Mannheimer Luisenpark die Aktion
„alla hopp!“ der Öffentlichkeit präsentiert und die Kommunen der Metropolregion aufgerufen, sich mit einer geeigneten Fläche um eine generationenübergreifende Bewegungs- und Begegnungsanlage zu bewerben. Unter dem Motto „Jetzt kommt Bewegung rein…“, sollten junge und ältere Menschen gemeinsam Sport treiben und miteinander in Kontakt kommen; kostenlos und zu jeder Zeit.

„127 Bewerbungen gingen ein. 19 Kommunen haben den Zuschlag erhalten, vier Planungsbüros waren an der Konzeption und acht Garten- und Landschaftsbau-Firmen sowie insgesamt 191 Firmen an der baulichen Umsetzung beteiligt“, fasst Sandra Zettel,
die Projektverantwortliche der Dietmar Hopp Stiftung, die zurückliegenden knapp 1.600
Tage in Zahlen zusammen. „Zwischen Bürstadt im Norden, Ilbesheim im Westen, Rülzheim im Süden und Ravenstein im Osten wurden 215.990 Quadratmeter verbaut.“

Die Beteiligten kamen am Samstag ein letztes Mal im Bürgerhaus Bürstadt, das sich in- mitten der alla hopp!-Anlage befindet, zusammen, um einen Blick auf die vergangenen vier Jahre zu werfen. „Es war eine spannende und auch sehr intensive Zeit“, so Sandra Zettel, die in ständigem Austausch mit den Architekten und den Kommunen die Planungs- und Bauphasen begleitete. Hinzu kamen die Beteiligungsprozesse, die 19 Spatenstiche und natürlich die 19 Eröffnungen.

„Die wichtigsten Aspekte, die dem Engagement meiner Stiftung zugrunde liegen, sind auf den alla hopp!-Anlagen vereint: Sport und Bewegung, Gesundheitsförderung sowie das soziale Miteinander“, sagt der Stifter selbst zum Abschluss dieses Mammutprojekts. „Ich wünschte mir, so etwas hätte es in meiner Jugend oder zumindest in meiner Zeit als junger Familienvater bereits gegeben. Jetzt komme ich wenigstens gemeinsam mit meinen Enkeln in den Genuss“, so Dietmar Hopp schmunzelnd. Eine Anlage für alle Generationen eben.

Rund 300 geladene Gäste fanden sich ein, um in einer kurzweiligen und abwechslungs-reichen Veranstaltung Rückschau auf 4 Jahre alla hopp! zu halten. Filmbeiträge über die Entstehung der 19 Anlagen sorgten ebenso für Unterhaltung wie Liveauftritte von Sportvereinen aus verschiedenen „alla hopp!-Kommunen“.

 „alla hopp! hat uns nun vier Jahre begleitet und beschäftigt und uns wird auf der einen Seite etwas fehlen. Andererseits freuen wir uns riesig über das tolle Feedback von Nutzern aus der ganzen Region und weit darüber hinaus“, sagte Sandra Zettel, die in
ihrer Begrüßungsrede auch das alla hopp!-Buch präsentierte, das gespickt mit den wichtigsten Fakten einen fotografischen Überblick über die Aktion gibt. 1.000 Exemplare wurden gedruckt und können, solange der Vorrat reicht, über die Stiftung bezogen werden.

„Neben der Tatsache, dass wir aus den Kommunen viel Dankbarkeit und positives Feedback erfahren haben, weil die Anlagen nicht nur sehr gut besucht sind, sondern auch das Stadtbild aufwerten und eine zusätzliche Attraktion darstellen, hat mich eine Sache besonders erfreut“, unterstrich Katrin Tönshoff, die Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung, und präzisierte: „Der soziale Aspekt hat bereits Früchte getragen, die wir nicht einkalkuliert haben und die uns um so mehr freuen. In Ilbesheim wurde zum Beispiel eigens ein Förderverein ins Leben gerufen, der sich um die Pflege der Anlage kümmert, in Schwarzach und Mörlenbach sorgen Menschen mit Behinderung für die Instandhaltung. In Ilvesheim haben sich blinde Menschen eingebracht, so dass wir neue Akzente in Sache Inklusion setzen konnten. Diese Beispiele untermauern den sozialen Charakter dieser Aktion.“

Hervorzuheben ist auch die gemeinsame Spendenaktion, die die 19 begünstigten Kommunen auf ihren jeweiligen Anlagen gestartet haben. „Jede Kommune hat sich etwas Eigenes einfallen lassen, um Geld für eine gute Sache zu sammeln, und so sind 9.552 Euro zusammengekommen“, berichtete Katrin Tönshoff und verdoppelte den Betrag auf 19.000 Euro. Anschließend übergab sie den entsprechenden Scheck an Susanne Huber, der ersten Vorsitzenden des Vereins Fortschritt St. Leon-Rot, der Menschen mit körperlicher Behinderung Therapien ermöglicht.

„Bürstadt hat mit der „alla-hopp!“-Anlage ein einmaliges Sport- und Bewegungsparadies hinzugewonnen, das Jung und Alt begeistert. Viele Familien und viele Kinder werden hier in Zukunft einen großen Teil ihrer Freizeit verbringen. Dass neben Bürstadt noch zwei weitere Anlagen in Abtsteinach und Mörlenbach und damit in Hessen stehen, freut mich als Sportminister des Landes natürlich ganz besonders und ist ein wahrer Glücksfall für die Kommunen. Es spricht für Verantwortungsbewusstsein und einen gesunden Unternehmergeist der Dietmar Hopp Stiftung, dass sie dem Gemeinwohl eine solch große Bedeutung zumisst. Dafür meinen herzlichen Dank“, sagte Sportminister Peter Beuth.

alla hopp! – eine Erfolgsgeschichte

Die Dietmar Hopp Stiftung engagiert sich für gezielte Projekte in einem ihrer vier Förderbereiche Sport, Medizin, Soziales und Bildung und ruft darüber hinaus regelmäßig Aktionen ins Leben wie etwa „Mobil zum Spiel“ (2009/10) oder „Mädels vor noch ein Tor!“ (2010/11). Mit ihrer sowohl von der Dauer als auch vom Finanzvolumen her gesehen bislang größten Aktion „alla hopp!“ hat die Dietmar Hopp Stiftung erstmals alle Förderbereiche in einem Projekt miteinander verbunden.

19 alla hopp!-Anlagen

Die 19 Bewegungs- und Begegnungsanlagen, die die Dietmar Hopp Stiftung der Metropolregion zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stellt, befinden sich – in chronologischer Reihenfolge nach Eröffnung – in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim, Ravenstein, Heidelberg, Speyer, Grünstadt, Meckesheim und Mörlenbach.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung

Für eine alla hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und
Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von rd. 45 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben

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Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 600 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Die bisher größte Aktion begeistert unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung: Von 2015 bis 2017 errichtete die Stiftung 19 Bewegungs- und Begegnungsanlagen im Gesamtwert von 45 Millionen Euro und schenkte sie den jeweiligen Kommunen. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

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