Logo der Dietmar Hopp Stiftung
Logo Alla-Hopp Projekt
Logo der Metropolregion Rhein-Neckar
Begegnung aller Generationen

Jetzt kommt Bewegung rein…

Interview mit Stifter Dietmar Hopp
zum Start der Förderaktion am 13. Juni 2013

Stifter Dietmar Hopp

Die Dietmar Hopp Stiftung spendet 19 alla hopp!-Anlagen für die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar.  


Was ist alla hopp! ?

Dietmar Hopp: Mit alla hopp! wollen wir möglichst viele Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar für Bewegung und ein aktives Leben begeistern. Meine Stiftung spendet 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsanlagen und lädt die Städte und Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar ein, sich darum zu bewerben. Die Grundstücke sollten eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern haben. Die Anlagen eignen sich für alle, unabhängig von der individuellen Fitness: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien, Senioren und Sportler. Eine alla hopp!-Anlage verbindet die Generationen durch Freude an der Bewegung und besteht aus vier Modulen.

 

Was sind das für Module?

Dietmar Hopp: Das erste Modul ist ein Bewegungsparcours und richtet sich an Menschen jeden Alters und Fitnessgrads. Hier wird in verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Das zweite Modul ist ein Spielplatz für kleinere Kinder. Hierzu gehört auch ein Pavillon, damit der Kinderspielplatz unabhängig vom Wetter genutzt werden kann. Der Pavillon bietet auch Sitzmöglichkeiten und Sanitäranlagen. Drittes Modul ist ein naturnaher Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet. Und falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist, kann als viertes Modul ein Bewegungsplatz für jugendliche Sportler angeboten werden, zum Beispiel für Inliner, Skater oder Biker.

 

Was kostet alla hopp! ?

Dietmar Hopp: Für Nutzer nichts – alle können sich jederzeit nach Lust und Laune bewegen, fit halten und erholen. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage. Meine Stiftung plant für die Aktion einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

 

Wie stellen Sie sicher, dass die Geräte eines Bewegungs- und Begegnungsraums auch wirklich gesund sind?

Dietmar Hopp: Bei der Konzeption haben wir eng mit Experten aus verschiedensten Bereichen zusammengearbeitet. In jeder Anlage gibt es zur Benutzung des Bewegungsparcours Hinweisschilder, die die Nutzungsmöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene leicht verständlich erklären.

 

alla hopp! soll zur Bewegung begeistern – warum nennen Sie die Bewegungsanlagen auch Begegnungsräume?

Dietmar Hopp: Bewegung in der Gemeinschaft macht mehr Spaß: Unser Konzept richtet sich an Menschen jeden Alters und Fitnessgrads. Neben der Bewegung wollen wir die Begegnung der Generationen und die Freude an gemeinsamer sportlicher Betätigung fördern. Meine Stiftung fördert seit vielen Jahren den Jugendsport in Vereinen der Region; mit dieser Aktion möchten wir auch die Menschen erreichen, die nicht in Vereinen organisiert sind.

 

Was tun Sie dafür, dass die Bewegungs- und Begegnungsanlagen genutzt werden?

Dietmar Hopp: Dafür sprechen die Eigenschaften der Anlage selbst: wohnortnah, verkehrsgünstig gelegen, verteilt über die gesamte Region, teilweise wetterunabhängige Nutzung und vieles mehr. Zum anderen ist alla hopp! ein ganzheitliches Konzept für einen breiten Nutzerkreis. Dabei wurde beispielsweise auch an die Einbindung in das soziale Leben der Kommune und an die Möglichkeit zur Mitgestaltung gedacht.

 

Was haben die Kommunen von einer Bewegungs- und Begegnungsanlage?

Dietmar Hopp: Es ist bekannt, welche hohe Bedeutung Sport und Bewegung für die Gesundheit haben. Eine Kommune kann ihren Bürgern mit einer alla hopp!-Anlage ein attraktives Sport- und Spielangebot machen und einen Treffpunkt mit Erholungswert für alle Generationen schaffen.

 

Was ist aus Sicht der Dietmar Hopp Stiftung das Besondere an alla hopp! ?

Dietmar Hopp: Es ist die bisher größte unserer Aktionen und sie schlägt eine Brücke zwischen allen vier Förderbereichen meiner Stiftung: Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Alle Menschen der Region können davon profitieren.

 

Warum sind es gerade 18 alla hopp!-Anlagen?

Dietmar Hopp: Bei Start der Aktion bestand die Dietmar Hopp Stiftung seit 18 Jahren (2013). Die Zahl 19 erlaubt uns außerdem, in der Metropolregion flächendeckend alla hopp!-Anlagen einzurichten.

 

Zum Schluss eine persönliche Frage. Sie sind ein engagierter Unternehmer, Sportförderer und Stifter. Sicher haben Sie viele Verpflichtungen – bleibt da Zeit für Sport?

Dietmar Hopp: Eine gute Frage. Jeden Tag verbringe ich viele Stunden am Schreibtisch, am Computer und in Besprechungen. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, den einen oder anderen Tag auf dem Laufband zu beginnen. Und ich habe mir vorgenommen, mehr Zeit für meine Hobbys und für den Sport zu nehmen. Früher waren das Fußball und Tennis, heute das Golfspielen.