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Das Bewerbungsverfahren der Aktion alla hopp!

 

Wer konnte sich für eine alla hopp!-Anlage bewerben?

Teilnahmeberechtigt waren alle Städte und Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar.
Die Bewerbung war vom Ober-/Bürgermeister in Vertretung für die Stadt/Gemeinde einzureichen.

 

Was waren die Teilnahmevoraussetzungen?

Um an der Auslobung teilzunehmen, musste ein Online-Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt werden. Folgende Unterlagen zum Grundstück waren beizufügen:

  • Übersichtsplan
  • Lageplan
  • Bestandsfotos des Grundstücks

Die Stadt/Gemeinde sollte für die generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsanlage eine möglichst zentral gelegene Fläche anbieten, die von der Dietmar Hopp Stiftung bebaut werden kann. Empfohlen wurde eine Fläche von rund 5.000 m2, sie durfte aber auch größer oder kleiner sein.

 

Wie funktionierte das Bewerbungsverfahren?

Seit dem 13. Juni 2013 konnten sich bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 30. September 2013 alle interessierten Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar über die Homepage www.alla-hopp.de per Online-Formular bewerben. Insgesamt interessierten sich 127 Kommunen für eine alla hopp!-Anlage (diese sind auf der Karte „Interessierte Kommunen“ aufgeführt). Jede Stadt/Gemeinde konnte eine Bewerbung abgeben. Das Auswahlverfahren startete am 1. Oktober 2013. Die Entscheidung über die Auswahl der 18 begünstigten Kommunen hat die Dietmar Hopp Stiftung am 5. Juni 2014 bekannt gegeben. 

  

Nach welchen Kriterien wurden die Bewerbungen bewertet?

Als Bewertungsrahmen für die Auswahl der begünstigten Städte/Gemeinden wurden vier Kriterienbereiche festgelegt, unter denen die Bewerber betrachtet wurden:  

  • Soziales Leben
  • Organisation und Umsetzung
  • Städtebau und Lage
  • Infrastruktur und Umwelt

  

Wer bewertete die Bewerbungen?

Alle Bewerbungen haben ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. In diesem Rahmen wurden die Bewerbungen einer von der Stiftung benannten Kommission vorgestellt. Die Kommissionsmitglieder sind:

Eckhard Bauer
Leit. Angestellter  Unternehmensberatung

Dr. Ing. Grit Hottenträger
Professorin für Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim

Susanne Huber          
1. Vorsitzende FortSchritt St. Leon-Rot e.V.

Klaus Jäger
Bürgermeister a.D.

Heinz Merklinger
Bürgermeister a.D.

Dr. Christoph Rott
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg und Sprecher der AG Bewegungsregion Rhein-Neckar

Daniel Sautter
Sportwissenschaftler M.A.

 

Wie wurden die 18 begünstigten Kommunen benachrichtigt?

Die Entscheidung wurde am 5. Juni 2014 von der Dietmar Hopp Stiftung bekanntgegeben. Nach und nach werden in der Metropolregion Rhein-Neckar die 18 alla hopp!-Anlagen entstehen. Die Pilotanlage in Schwetzingen ist am 8. Mai 2015 eröffnet worden.

 

Wie geht es weiter?

Den begünstigten Städten/Gemeinden wird eine Frist von 12 Monaten ab dem Zugang der Benachrichtigung eingeräumt, um die (öffentlich-)rechtlichen, insbesondere die baurechtlichen und kommunalrechtlichen, Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens und den in der Bewerbung angegebenen Standort zu schaffen.

Die Schenkung wird unter den Auflagen erfolgen, dass die Bewegungs- und Begegnungsanlage nur gemeinnützig genutzt wird, dass sie öffentlich und für jedermann frei zugänglich ist, dass sie von der Gemeinde über die Dauer von mindestens 15 Jahren auf Kosten der Stadt/Gemeinde Instand gehalten und gegebenenfalls Instand gesetzt wird und dass das einheitliche „alla hopp!-Design“ nicht verändert wird.

Sollten die (öffentlich-)rechtlichen Voraussetzungen nicht binnen dieser Frist erfüllt werden können, behält sich die Stiftung vor, die Spende ggf. an eine andere Stadt/Gemeinde zu vergeben.