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Fit durch den Alltag
Grünstadt
Gelände: zwischen Bahnhof und Neubaugebiet In der Bitz
Größe Gelände: 9.400 qm
Spatenstich 13.12.2016
Eröffnung 18. August 2017

  „Jetzt kommt Bewegung rein…" in Grünstadt! Die Stadt ist eine von 19 begünstigten Kommunen, die eine alla hopp!-Anlage erhalten werden. Realisiert wird die Bewegungs- und Begegnungsanlage zentral im Ortskern, zwischen Bahnhof und Neubaugebiet in der Bitz.

Die alla hopp!-Anlage in Grünstadt wird durch das Landschaftsarchitekturbüro Schelhorn geplant: www.schelhorn-landschaftsarchitektur.de

Die alla hopp!-Anlage in Grünstadt ist eröffnet

Steigerung der Lebensqualität in Grünstadt

Eröffnung der 17. alla hopp!-Anlage

18.08.2017, Grünstadt. Die Aktion alla hopp! biegt auf die Zielgerade ein. Von Mitte August bis Anfang September werden Schlag auf Schlag die letzten drei der insgesamt 19 alla hopp!-Anlagen eröffnet. Den Anfang machte am heutigen Freitag Grünstadt, wo das brachliegende Areal zwischen dem Bahnhof und dem Neubaugebiet in der Bitz in wenigen Monaten in eine grüne Spieloase der Bewegung und Begegnung umgewandelt worden ist.

„Mit der Eröffnung der alla hopp!-Anlage erreicht Grünstadt ein Ziel, das früher aus Kostengründen ins Reich der Fabeln verwiesen wurde: Die Aktivierung des Brachlandes entlang der Bahnlinie inmitten der Stadt“, so Bürgermeister Klaus Wagner. „Die Perspektiven für Grünstadt in Sachen Freizeitgestaltung, Fitness und Kommunikation und letztlich Lebensqualität erfahren eine wesentliche Steigerung. Der Bahnhof mit seinem Umfeld und das gerade entstehende Baugebiet ‚In der Bitz‘ werden durch die alla hopp!-Anlage enorm aufgewertet. Grünstadt dankt der Dietmar Hopp Stiftung für dieses überaus großzügige Engagement.“

Wie bei den anderen Eröffnungen auch wurde in Grünstadt die offizielle Inbetriebnahme der neuen Attraktion gebührend gefeiert. Moderator Felix Gaudo führte durch ein buntes Bühnenprogramm mit vielen Tanzauftritten und Showeinlagen, unter anderem zeigten die Trommelgruppe der Hans-Zulliger-Schule oder „Die singenden Alt-Handballer vom TV Asselheim“ ihr Repertoire. Um 15 Uhr stand der offizielle Teil mit Urkundenübergabe auf dem Plan.

Sandra Zettel, die als Projektleiterin der Dietmar Hopp Stiftung die Umsetzung der Aktion verantwortet, schildert noch einmal die Idee, die hinter alla hopp! steckt: „Wir wollten eine Möglichkeit schaffen, Menschen aller Generationen zusammenzubringen und sie zum Sport und gesellschaftlichem Miteinander animieren. Mit einer einzigen Aktion haben wir somit sämtliche Förderbereiche der Stiftung – Sport, Bildung, Medizin und Soziales – auf einmal abgedeckt.“

Ein weiteres besonderes Merkmal der Aktion alla hopp! ist es, dass die Bevölkerung aktiv in den Entstehungsprozess mit einbezogen worden ist. „In mehreren Beteiligungsprozessen hat das Planungsbüro des Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn die Wünsche der künftigen Nutzer eruiert und weitgehend umgesetzt.“ Und so ist eine Anlage ganz nach dem Geschmack der Grünstadter entstanden. Zu ihren Hauptattraktionen zählen die Rollsportanlage und der Boulderfelsen für Skater- und Kletterfreunde, die ausladende Spiel- und Kletterlandschaft aus Holz mit integrierter Rutsche sowie die Generationenschaukeln, der Balancierbalken und die aus Hölzern und Steinen bestehende Balancierstrecke, die beide Teile der langgestreckten Anlage miteinander verbindet. Kurz vor der Eröffnung erhielt die „Sitzarena“ als zentraler Treffpunkt ihren letzten Schliff.

Spendenaktion für bewegungseingeschränkte Kinder und junge Erwachsene

19 Minuten für den guten Zweck - Balancieraktion auf dem Schwebebalken in Grünstadt

Während der alla hopp!-Eröffnung am 18.08.2017 fand auf der Bewegungs- und Begegnungsanlage Grünstadt die Spendenaktion für FortSchritt St Leon-Rot e.V. statt. In 19 Minuten waren alle Besucher aufgerufen, so häufig wie möglich über den langezogenen und schwingenden Schwebebalken zu balancieren. Für jeden Besucher, der diese Herausforderung erfolgreich absolvierte, spendete die Stadt Grünstadt Geld an den Verein FortSchritt St Leon-Rot e.V. zur Unterstützung bewegungseingeschränkter Kinder und junger Erwachsener. Unter lautem Beifall der Zuschauer lief Bürgermeister Wagner als erster über den Balancierbalken und gab damit den Startschuss zur Spendenaktion. 

Weitere Informationen zur Spendenaktion finden Sie hier.

Neue Impressionen aus Grünstadt

Die Pflasterarbeiten gehen weiter und die Sitzarena als zentraler Treffpunkt bekommt ihren letzten Schliff. In der Spiellandschaft wurden erst die Holzschnitze als Fallschutz ausgebracht, danach wurden die Generationenschaukeln aufgehängt. So kommen bald alle Generationen in Schwung!

Baulicher Schlussspurt auf der alla hopp!-Anlage

Rollrasen, Pflasterarbeiten und bunte Brückenpfeiler bringen Vorfreude 

Jetzt wird's grün!

Auf der alla hopp!-Anlage in Grünstadt wurde der Rollrasen verlegt

Jetzt kommt Bewegung rein!

Auf der Baustelle in Grünstadt wurden die alla hopp!-Sportgeräte eingebaut

Wasserspiel und Hängematten begrüßen den Sommeranfang auf der alla hopp!-Baustelle

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen gehen die Bauarbeiten auf der alla hopp!-Anlage in den Endspurt. Die Bewegungs- und Spielelemente aus Holz sind aufgebaut, Wasser-Sand-Spielbereich, Balancierstrecken und Hängematten machen Lust auf den Sommer auf der alla hopp!-Anlage. Trampoline, Familienkarussell und Mikadowald stehen bereits und an den Wegestrukturen, Pflasterarbeiten und den Grünflächen wird fleißig weiter gearbeitet.

Schlemmen und Bewegung liegen in Grünstadt nah beieinander

Dietmar Hopp Stiftung unterstützt Lebenshilfe Grünstadt bei Schaffung von integrativen Arbeitsplätzen

"Der Schlemmerhänger" sorgt ab August für leibliches Wohl der Besucher der alla hopp!-Anlage Grünstadt

Grünstadt, 1. Juni 2017. Fünf glückliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter strahlen den Gästen aus dem bunt bedruckten Imbisswagen entgegen und laden zur Verkostung ein. Heute fand die feierliche Übergabe des neuen, so genannten „Schlemmerhängers“ auf dem Gelände der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg statt. Ermöglicht wurde die Anschaffung des originellen Imbisswagens durch eine Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 120.000 Euro. Dadurch wird das seit mehr als fünf Jahren bestehende „Bistro lebensreich“ zusätzlich mobil: Künftig wird „Der Schlemmerhänger“ die Gäste der naheliegenden alla hopp!-Anlage Grünstadt am Von-Skell-Platz mit Erfrischungen und Speisen versorgen. Katrin Tönshoff, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung, anlässlich der Spendenübergabe: „Die Rückmeldungen von den 15 bereits eröffneten alla hopp!-Anlagen aus der Region zeigen, dass die Besucherinnen und Besucher gastronomische Angebote an den alla hopp!-Anlagen sehr schätzen. Wir freuen uns, dass die Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg Sicherung und Ausbau integrativer Arbeitsplätze damit verbindet“. Die Lebenshilfe schreibt mit dem Schlemmerhänger ihr Motto „Gelebte Inklusion“ künftig noch größer: Es werden langfristig Arbeitsplätze für mindestens drei Mitarbeiter mit und zwei Mitarbeiter ohne Behinderung geschaffen. „Wir freuen uns riesig, demnächst Gäste jeden Alters zu bewirten und mit ihnen in Kontakt zu sein“, so Zweitkoch Edi Michler. Der originelle Trailer ist ein amerikanischer Airstream-Diner der eigens für die Lebenshilfe als Imbisswagen ausgebaut wurde. Er hat eine Länge von sechseinhalb Metern, eine Höhe von mehr als zweieinhalb Metern und ist fast zwei Tonnen schwer. Ausgestattet ist der Wagen mit einer modernen Küche mit Konvektomat, Induktionskocher, Grill, Fritteuse sowie Kühl- und Gefrierschränken. Die Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg hat ein hochwertiges Essen- und Getränkeangebot für Jung und Alt geplant: Fast Food – im Sinne von schnell zubereitet und preislich nicht zu teuer – aber frisch zubereitet und mit überwiegend regionalen Produkten. Auf der Speisekarte stehen die bekannten Imbissklassiker wie Pommes und Bratwurst, aber auch Saisonales wird nicht fehlen. Darüber hinaus gibt es heiße und kalte Getränke sowie Eis. „Unsere Aufgabe ist es, die Menschen aller Altersgruppen auf Augenhöhe zu begleiten und zu unterstützen, die aufgrund ihres Handicaps zu uns kommen. Es ist uns wichtig, ihre Situation, ihre Stärken, Wünsche und Möglichkeiten zu erkennen und sie bei ihrer Entwicklung in allen Lebensbereichen zu fördern“ so Karin Heindl, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Grünstadt. „Wir danken der Dietmar Hopp Stiftung für die Spende – der Schlemmerhänger ist gelebte Inklusion und entspricht damit auch genau dem Ansatz von alla hopp!.“ Der erste Einsatz des Schlemmerhängers wird beim Grünstadter Industriemarkt am 10. und 11. Juni 2017 stattfinden. Ab August heißt es dann alla hopp! für den Imbisswagen der Lebenshilfe Grünstadt.

Skaten, Klettern, Balancieren

Der Sommer ist da und auf der alla hopp!-Anlage werden weitere Bewegungselemente eingebaut. Die Skateanlage leuchtet in der Sonne und auch die ersten Kletterelemente wurden auf die Baustelle geliefert und stehen zum Einbau bereit.

alla hopp! am Tag der offenen Baustelle

Zum Tag der offenen Baustelle am 23.05.2017 hatten das Landschaftsarchitekturbüro Schelhorn und die Stadt Grünstadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf die Baustelle der alla hopp!-Anlage eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein folgten viele Interessierte der Einladung und ließen sich von Dirk Schelhorn, Planer der Bewegungs- und Begegnungsanlage, über die Baustelle führen und die Planungsdetails erläutern.

Einladung zum Tag der offenen Baustelle am 23. Mai

Am 23.05.2017 laden das Planungsbüro Schelhorn und die Stadt Grünstadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Baustelle auf das alla hopp!-Gelände ein. Von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr werden Besichtigungen auf der Baustelle angeboten. Wir freuen uns auf Sie!

Grünstadt nimmt Schwung auf!

Mitte Mai geht es nun an die Dachkonstruktion der alla hopp!-Pavillons. Per Kran werden die Dächer, die später begrünt werden, auf die Grundgerüste gesetzt. Im Bereich der Unterführung werden Betonwände gegossen und die Skateanlage wird weiter modelliert. Auf die Fundamente für die Skateanlage werden Elemente wie Hügel, Schrägen oder Rampen aufgebaut.

Mitmachtag auf der alla hopp!-Baustelle

Anfang Mai wurde gemeinsam auf der Baustelle angepackt und alle Generationen waren dabei.

Erst wurde kräftig geschaufelt und gepflanzt, dann wurden die ersten Bewegungselemente getestet. Der erste Mitbautag auf der alla hopp!-Baustelle in Grünstadt fand am 4. Mai 2017 statt und stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Gestaltens. Alle Generationen waren aufgerufen, mit festem Schuhwerk und wettergeeigneter Kleidung mit anzupacken. Ausgestattet mit alla hopp!-T-Shirts, Schaufeln und Schubkarren ging es an die Arbeit. Zur Entspannung nach dem Mitbaueinsatz konnten Jung und Alt dann den besonderen Schwebebalken ausprobieren und ihren Gleichgewichtssinn und ihr Balanciervermögen testen. Austoben war danach auch auf den Trampolinen angesagt.

alla hopp! wird grün

Erste Baumpflanzungen auf der alla hopp!-Anlage in Grünstadt

Auf der Baustelle wird es grün! Die ersten Bäume wurden im April gepflanzt und bringen frisches Grün auf die alla hopp!-Anlage. Daneben wurde an der Bodenmodellierung und den Fundamenten für die Skateanlage gearbeitet.

Familienkarussell, Mikadowald und Co. bringen Schwung auf die alla hopp!-Anlage

Das alla hopp!-Familienkarussell ist schon gut zu erkennen, auch wenn das prägnante gelbe Dach noch fehlt. Die Arbeiten an der Bodenstruktur und den Fundamenten geht weiter und auch die sechs Meter hohen Stangen des Mikadowald leuchten bereits farbenfroh in der Frühlingssonne. Da kann der Sommer bald kommen!

Der April wartet mit neuen Bewegungs- und Begegnungselementen auf

 

Und weiter geht's auf der Baustelle in Grünstadt. Seit Anfang April steht neben dem Schwebebalken ein weiteres Bewegungselement, dass auf der alla hopp!-Anlage nicht fehlen darf: das Trampolin. Eingebettet in einen Hügel werden hier ab der Eröffnung alle ihre Freude haben. Entspannte Momente und Begegnungen bietet dagegen der hölzerne Unterstand. Für jeden Geschmack ist was dabei! 

Ab auf den Schwebebalken!

Das erste Wahrzeichen der alla hopp!-Anlage in Grünstadt steht: der schwingende Schwebebalken. Mit diesem ganz besonderen Bewegungselement können ab der Eröffnung im Sommer alle Bewegungsbegeisterten ihr Können beim Balancieren testen. Ein schwungvoller Spaß für alle Generationen!

Erdarbeiten und Wegestruktur bereiten den Boden für
alla hopp!

Mit den Grundgerüsten geht es weiter ...

Mit den Grundgerüstaufbauten werden der Spielpavillon und der WC-Pavillon an ihren Standorten auf der alla hopp!-Anlage Grünstadt immer deutlicher sichtbar.

alla hopp! - Und weiter geht's ...

Das Wetter spielt mit und die alla hopp!-Baustelle kommt gut voran

Anfang Februar 2017 kann man bereits die Grundarbeiten für den Pavillon erkennen.

 

In Grünstadt tut sich was ...

Ende Januar 2017 lassen sich auf der alla hopp!-Baustelle in Grünstadt schon die ersten Veränderungen erkennen. Mit schwerem Gerät finden die ersten Erdarbeiten statt.

Aktuelle Eindrücke von der alla hopp!-Baustelle in Grünstadt

Grünstadt wird zur Grünstadt

Spatenstich zur alla hopp!-Anlage / Bewegungsparcours für alle Generationen wertet Stadtmitte auf

Noch ist das Jahr nicht zu Ende – auch nicht für die Dietmar Hopp Stiftung. Am Dienstag, 13.12.2016, erreicht die Aktion „alla hopp!“, die in 19 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar Bewegungs- und Begegnungsparcours im Gesamtwert von 45 Millionen Euro errichtet, ihre vorletzte Etappe: In Grünstadt erfolgte auf einem 9.400 Quadratmeter großen Areal zwischen dem Bahnhof und dem Neubaugebiet in der Bitz der Spatenstich zur alla hopp!-Anlage.

„Unser Lebensstil wird gesundheitsfeindlicher, so beschreiben zahlreiche Experten den Bewegungsmangel vieler Menschen. Dank der Dietmar Hopp Stiftung bekommen die Grünstadter eine Anlage mit vielen tollen Geräten, um sich fit zu halten“, sagte Bürgermeister Klaus Wagner während seiner Begrüßungsrede. „Ich freue mich, wenn wir im kommenden Jahr dies als Chance für mehr ‚Bewegung für Jung und Alt‘ begreifen. Alla hopp! Jetzt geht es auch in Grünstadt los!“ Kinder der Integrativen Kindertagesstätte „In der Haarschnur“ sangen anschließend ein Lied, anwesend waren auch Grundschüler der Hans-Zulliger-Schule, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Integrierten Gesamtschule.

Für die Vertreter der Dietmar Hopp Stiftung, die diese Aktion nicht nur finanziert, sondern selbst ins Leben gerufen hat, endet mit dem offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten in Grünstadt ein ereignisreiches Jahr, das im Rahmen dieses Projekts neun Spatenstiche und zehn Eröffnungen gefeiert hat. Bereits im Mai 2015 wurde die Pilotanlage in Schwetzingen ihrer Bestimmung übergeben, aktuell sind 15 alla hopp!-Anlagen in Betrieb, drei weitere – Speyer, Mörlenbach und jetzt Grünstadt – befinden sich im Bau. Im Frühjahr 2017 wird zudem noch der Spatenstich in Meckesheim erfolgen.

Obwohl schon so viele Anlagen eröffnet wurden, ist auch bei den Verantwortlichen die Vorfreude auf das Grünstadter Projekt riesengroß. Zwar setzen sich alle Anlagen aus denselben Modulen zusammen und liegt allen Begegnungsstätten dieselbe Idee – altersgerechte Bewegung für Menschen aller Generationen – zugrunde. „Doch durch die unterschiedliche Beschaffenheit der zur Verfügung gestellten Areale und den in Beteiligungsprozessen geäußerten Wünschen der Bevölkerung, die von den jeweiligen Planungsbüros berücksichtigt werden, erhält jede einzelne Anlage ihre individuelle Note“, betonte Katrin Tönshoff, die Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

Unter dem Motto „Grünstadt wird Grünstadt“ hatte sich die 13.000-Einwohner-Stadt bereits vor Jahren damit beschäftigt, das Brachland entlang einer stillgelegten Bahnstrecke im Stadtkern durch eine Parkanlage attraktiver zu gestalten. Da kam die Ausschreibung für die Aktion alla hopp! gerade recht. Grünstadts Bewerbung hatte Erfolg – am Dienstag ließen schließlich Kinder und Erwachsene 99 Luftballons in den Himmel steigen und gaben somit den symbolischen Startschuss. Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Wagner und Katrin Tönshoff unterschrieb der Erste Kreisbeigeordnete Claus Potje, der den Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld vertrat, den Spaten, auf dem sich zuvor schon alle anderen Kommunen verewigt hatten, in denen ein alla-hopp!-Spatenstich stattfand.

Für die Umsetzung der Module „Bewegungsparcours für Jedermann“, „Kinderspielplatz für die Jüngsten – bei jedem Wetter“ und „Naturnaher Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder“ sowie der Ideen aus der Bevölkerung zeichnet das Büro des Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn, der unter anderem auch die Anlagen in Heidelberg und Hemsbach plante, verantwortlich.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Grünstadt zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für den kommenden Herbst angedacht.

Vorläufige Entwurfsplanung der alla hopp!-Anlage in Grünstadt

Beteiligungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen

alla hopp! los geht's! Die Planungsphase in Grünstadt läuft auf vollen Touren. Das Team um den Landschaftsarchitekten und Planer der Bewegungs- und Begegnungsanlage in Grünstadt, Dirk Schelhorn, begleitete am 02.02.2016 einen ereignisreichen und kunterbunten Beteiligungsworkshop mit Kindern und gab Anregungen und Hilfestellungen beim Basteln, Bauen und kreativen Austoben. Im Anschluss folgten auch die Jugendlichen in Grünstadt mit einem eigenen Workshop dem Wunsch und der Aufforderung des kreativen Mitwirkens im alla hopp!-Planungsprozess.

alla hopp! - Los geht's in Grünstadt

Mit dem gemeinsamen Hissen der alla hopp!-Fahne und Übergabe einer Federbank gaben Grünstadts Bürgermeister Klaus Wagner und Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung gemeinsam mit Sandra Zettel, Projektleiterin alla hopp! und Corinne Iffert vom Landschaftsarchitekturbüro Schelhorn am 17.11.2015 den Startschuss für die nun anlaufende Planungsphase der alla hopp!-Anlage.

„Durch den Bau der alla hopp!-Anlage werden die Ziele unseres früheren Konzeptes „Grünstadt wird Grünstadt“ in die Realität umgesetzt, was ohne finanzielle Unterstützung – wenn überhaupt – nur über viele Jahre hinweg in sehr kleinen Schritten möglich wäre. Für die GrünstadterInnen wird sich das Freizeitangebot sehr stark verbessern und zwar nicht irgendwo am Stadtrand, sondern im Herzen der Stadt, für alle Altersgruppen. Der Bahnhof mit seinem Umfeld und das Baugebiet „In der Bitz“, das auf der Rückseite des Bahnhofes neu entsteht, werden durch die alla hopp!-Anlage enorm aufgewertet. Wir sind glücklich, dass die Dietmar Hopp Stiftung Grünstadt uns hier einen Traum Wirklichkeit werden lässt.“, begrüßte Bürgermeister Klaus Wagner den alla hopp!-Startschuss.

„Die zentrale Lage des Grundstücks sichert eine hervorragende Anbindung und Integration der alla hopp!-Anlage in die vorhandenen Strukturen Grünstadts. So freuen wir uns über die gastronomische Begleitung durch den Integrationsbetrieb „Bistro Lebensreich“. Auch gibt es eine aktive Skater-Szene, über deren engagiertes Mitwirken wir uns in der Planungsphase freuen.“, so Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

Als sichtbares Symbol für den Startschuss wurde mit dem alla hopp!-Song durch die Kindergartenkinder und Schulkinder gemeinsam die alla hopp!-Fahne gehisst. Außerdem überreichte die Dietmar Hopp Stiftung der Stadt eine so genannte „Federbank“. Die Federbank, die durch ihre ausgefallene Bauart nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Bewegen einlädt, ist durch eine nach hinten klappbare Seitenlehne – ganz im Sinne von alla hopp! – auch für gebehinderte Menschen geeignet. Nach dem Startschuss steht die Federbank als Botschafterin für mehr Bewegung im Alltag für ein erstes Ausprobieren an unterschiedlichen Standorten in Grünstadt bereit und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Bewegung und Begegnung ein.

Hier entsteht alla hopp! in Grünstadt

Fragen an Bürgermeister Klaus Wagner:

Warum hat sich Ihre Kommune für eine alla hopp!-Anlage beworben?

"Bereits 2011 wurde eine Konzeptstudie für das Brachland entlang einer stillgelegten Bahnstrecke erstellt, da es in Grünstadt im Stadtzentrum zu wenig Freizeitflächen und auch kein Angebot an generationenübergreifenden Bewegungs- und Begegnungsstätten gibt. Unter dem Motto „Grünstadt wird Grünstadt“ sollte im Herzen der Stadt ein Park entstehen, in dem die Menschen zusammen kommen, und der die durch die Bahnstrecke getrennten Stadtbereiche zusammenwachsen lässt. Als wir von der Aktion erfahren haben, war uns klar, dass sich hier eine Chance bietet, die unsere „Vision“ Wirklichkeit werden lassen kann."


Welchen Nutzen versprechen Sie sich vom Bau einer alla hopp!-Anlage?

"Durch den Bau einer alla hopp!-Anlage würden die Ziele unseres Konzeptes „Grünstadt wird Grünstadt“ in die Realität umgesetzt, was ohne finanzielle Unterstützung – wenn überhaupt – nur über viele Jahre hinweg in sehr kleinen Schritten möglich wäre.
Für ältere Menschen und Jugendliche würde sich das Angebot sehr stark verbessern und zwar nicht irgendwo am Stadtrand, sondern im Herzen der Stadt, gemeinsam mit Menschen aller Altersgruppen. Der Bahnhof mit seinem Umfeld sowie das Baugebiet, das auf der Rückseite des Bahnhofes neu entsteht, würden durch die alla hopp!-Anlage in die Stadtmitte rücken."